Die Börse in der Thanksgiving-Woche: der S&P 500 rund um den Feiertag, 1950–2025
Aktualisiert im Oktober 2026. Daten bis zur Thanksgiving-Woche 2025 und zum Schlusskurs vom 31. Dezember 2025. Diese Seite wird nach der Thanksgiving-Woche 2026 aktualisiert, im Anschluss an den Handelsschluss vom 30. November 2026.
Kurze Antwort: Von 1950 bis 2025 stieg der S&P 500 in 53 von 76 Thanksgiving-Wochen, im Durchschnitt um +0,71 %. Der Mittwoch vor dem Feiertag und der Black Friday zusammen legten in 84 % der Jahre zu. 2026 bleibt die Börse am Donnerstag, 26. November, geschlossen und schließt am Freitag, 27. November, vorzeitig um 13:00 Uhr ET.
Diese Seite misst die Börse in der Thanksgiving-Woche für jedes Jahr seit 1950, auf Basis von S&P-500-Schlusskursen zweier unabhängiger Datenanbieter. Sie legt drei Zeitfenster ausdrücklich fest – die komplette Feiertagswoche, das Paar aus dem Mittwoch vor dem Fest und dem Black Friday sowie den Montag danach –, listet anschließend jedes Jahr auf, zeigt die Durchschnitte nach Jahrzehnten, die besten und schlechtesten Wochen und die Entwicklung im folgenden Dezember. Außerdem beantwortet sie die praktischen Fragen: ob die Börse am Black Friday geöffnet ist, wann sie schließt und welche Termine 2026 genau gelten.
Handelszeiten und Termine an der Börse zu Thanksgiving 2026
Thanksgiving fällt auf den vierten Donnerstag im November, 2026 also auf Donnerstag, den 26. November. Die Termine unten folgen dem offiziellen Feiertagskalender der NYSE und dem Feiertagsplan der Nasdaq; die Zeiten am Anleihemarkt entsprechen dem empfohlenen Zeitplan der SIFMA.
| Tag | Datum | US-Aktienmarkt (NYSE und Nasdaq) | Rolle auf dieser Seite |
|---|---|---|---|
| Freitag | 20. November 2026 | Regulärer Handel, 9:30–16:00 Uhr ET | Basiskurs für die ganze Woche |
| Montag | 23. November 2026 | Regulärer Handel | Tag 1 der Thanksgiving-Woche |
| Dienstag | 24. November 2026 | Regulärer Handel | Basiskurs für Mittwoch + Black Friday |
| Mittwoch | 25. November 2026 | Regulärer Handel | Der Tag vor Thanksgiving |
| Donnerstag | 26. November 2026 | Geschlossen (Thanksgiving) | — |
| Freitag | 27. November 2026 | Vorzeitiger Handelsschluss um 13:00 Uhr ET (13:15 Uhr für berechtigte Optionen); die SIFMA empfiehlt für den Anleihemarkt einen Schluss um 14:00 Uhr ET | Black Friday; Ende beider Zeitfenster |
| Montag | 30. November 2026 | Regulärer Handel; letzter Handelstag im November | Der Montag danach („Cyber Monday“) |
Die Ergebnisse für 2026 werden nach dem Handelsschluss am 30. November 2026 in alle Tabellen dieser Seite aufgenommen. Zur Orientierung: Der NYSE-Kalender führt auch Thanksgiving 2027 am Donnerstag, 25. November (geschlossen) mit vorzeitigem Handelsschluss am Freitag, 26. November 2027; den vollständigen Plan für 2027 finden Sie in unserem Kalender der Börsenfeiertage 2027.
Ist die Börse am Black Friday geöffnet?
Ja. NYSE und Nasdaq sind an Thanksgiving geschlossen und am Black Friday geöffnet, allerdings nur bis 13:00 Uhr ET. Beide Börsen führen den 27. November 2026 als Tag mit vorzeitigem Handelsschluss, und die NYSE ergänzt, dass berechtigte Optionen bis 13:15 Uhr ET gehandelt werden. Der US-Anleihemarkt folgt am selben Tag der SIFMA-Empfehlung, um 14:00 Uhr ET zu schließen.
Weil die Sitzung dreieinhalb statt sechseinhalb Stunden dauert und viele Händler sich den Tag freinehmen, gehört der Black Friday zu den kürzesten Handelstagen des Jahres. Der Name selbst stammt aus dem Einzelhandel: Die Polizei in Philadelphia verwendete ihn in den 1950er- und 1960er-Jahren für das Gedränge der Kauflustigen, landesweit verbreitet hat er sich in den 1980er-Jahren, wie die bei Wikipedia zusammengefasste Geschichte zeigt. Mit dem Black Friday von 1869, einer Panik am Goldmarkt, hat er nichts zu tun. Der Montag danach hat einen eigenen Spitznamen, „Cyber Monday“, den Ellen Davis von der National Retail Federation im November 2005 in einer Pressemitteilung einführte (Wikipedia).
Drei Arten, die Thanksgiving-Woche zu messen
Schlagzeilen gehen mit dem Begriff „Thanksgiving-Woche“ großzügig um. Diese Seite verwendet drei feste Zeitfenster, alle gemessen an Schlusskursen des S&P 500:
| Zeitfenster | Beginnt mit dem Schlusskurs am | Endet mit dem Schlusskurs am | Handelstage |
|---|---|---|---|
| Thanksgiving-Woche | Freitag vor Thanksgiving | Black Friday | 4 (Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag) |
| Mittwoch + Black Friday | Dienstag vor Thanksgiving | Black Friday | 2 |
| Folgender Montag („Cyber Monday“) | Black Friday | Montag nach Thanksgiving | 1 |
Das zweite Zeitfenster ist die Paarung, die der Stock Trader's Almanac bekannt gemacht hat; er verfolgt den Tag vor und den Tag nach Thanksgiving seit Langem gemeinsam. Das dritte prüft, was geschieht, wenn der Feiertag vorbei ist und wieder eine volle Handelswoche beginnt.
Die Börse in der Thanksgiving-Woche: die wichtigsten Zahlen
| S&P 500, 1950–2025 (76 Jahre) | Handelstage | Jahre im Plus | Anteil im Plus | Durchschnitt | Median | Bestes Ergebnis | Schlechtestes Ergebnis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Thanksgiving-Woche | 4 | 53 | 69,7 % | +0,71 % | +0,87 % | +12,03 % (2008) | −4,69 % (2011) |
| Mittwoch + Black Friday | 2 | 64 | 84,2 % | +0,61 % | +0,59 % | +4,53 % (2008) | −2,47 % (2011) |
| Mittwoch vor Thanksgiving | 1 | 58 | 76,3 % | +0,33 % | +0,30 % | +3,53 % (2008) | −2,21 % (2011) |
| Black Friday | 1 | 54 | 71,1 % | +0,28 % | +0,26 % | +1,78 % (1971) | −2,27 % (2021) |
| Folgender Montag | 1 | 29 | 38,2 % | −0,29 % | −0,20 % | +2,92 % (2011) | −8,93 % (2008) |
Aussagekraft bekommen diese Zahlen erst im Vergleich mit einem gewöhnlichen Zeitraum gleicher Länge. Von 1950 bis 2025 stiegen beliebige vier aufeinanderfolgende Handelstage in 56,5 % der Fälle und brachten im Schnitt +0,15 %; beliebige zwei Handelstage stiegen in 54,8 % der Fälle (+0,07 %), ein einzelner Handelstag in 53,1 % der Fälle (+0,04 %).
| Gewöhnliche Zeiträume, 1950–2025 | Anteil im Plus | Durchschnitt | Median |
|---|---|---|---|
| Beliebige 4 aufeinanderfolgende Handelstage | 56,5 % | +0,15 % | +0,26 % |
| Beliebige 2 aufeinanderfolgende Handelstage | 54,8 % | +0,07 % | +0,11 % |
| Beliebiger einzelner Handelstag | 53,1 % | +0,04 % | +0,05 % |
| Beliebiger Montag | 49,5 % | −0,05 % | 0,00 % |
| Beliebiger Freitag | 56,0 % | +0,07 % | +0,10 % |
An diesem Maßstab gemessen sticht das Paar Mittwoch + Black Friday am stärksten hervor: Es war in 84 % der Jahre positiv, gegenüber 55 % für einen gewöhnlichen Zeitraum von zwei Handelstagen, und sein Durchschnitt ist mehr als achtmal so hoch. Die ganze Woche war in rund 70 % der Jahre positiv, gegenüber 57 % für beliebige vier Handelstage. Die Ausnahme ist der Montag danach – er ist in 47 von 76 Jahren nicht gestiegen, häufiger als ein gewöhnlicher Montag.
Tag für Tag: vom Montag bis zum Montag danach

Aufgeteilt in einzelne Handelstage, konzentriert sich das Muster auf die Tage rund um den Feiertag selbst:
- Montag der Thanksgiving-Woche: in 36 von 75 Jahren im Plus (48,0 %), Durchschnitt 0,00 % – kein Unterschied zu einem gewöhnlichen Montag. (Die NYSE war am Montag, 25. November 1963, wegen der Beerdigung von Präsident Kennedy geschlossen.)
- Dienstag: in 46 von 76 Jahren im Plus (60,5 %), Durchschnitt +0,10 %.
- Mittwoch vor Thanksgiving: in 58 von 76 Jahren im Plus (76,3 %), Durchschnitt +0,33 %. Sein bester Tag brachte +3,53 % im Jahr 2008, sein schlechtester −2,21 % im Jahr 2011.
- Black Friday: in 54 von 76 Jahren im Plus (71,1 %), Durchschnitt +0,28 %. Sein bester Tag brachte +1,78 % im Jahr 1971; sein schlechtester −2,27 % im Jahr 2021, an dem Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation die Omikron-Variante des Coronavirus benannte.
- Der Montag danach: nur in 29 von 76 Jahren im Plus (38,2 %), Durchschnitt −0,29 %, darunter die größte Bewegung eines einzelnen Tages in diesen Zeitfenstern: −8,93 % am 1. Dezember 2008.
Mittwoch und Black Friday schlossen in 41 von 76 Jahren beide im Plus. Der größte Teil des durchschnittlichen Wochengewinns entfiel auf diese beiden Handelstage.
Jede Thanksgiving-Woche seit 1950: die vollständige Tabelle

Neueste Jahre zuerst. Wochen, in denen der S&P 500 fiel (Veränderung vom Freitag bis zum Black Friday von null oder weniger), sind fett gedruckt. „Dezember“ ist die Veränderung des S&P 500 vom letzten Schlusskurs im November bis zum letzten Schlusskurs im Dezember desselben Jahres.
| Jahr | Thanksgiving | Thanksgiving-Woche (Fr. bis Fr.) | Mittwoch + Black Friday | Folgender Montag | Dezember |
|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 27. Nov. | +3,73 % | +1,23 % | −0,53 % | −0,05 % |
| 2024 | 28. Nov. | +1,06 % | +0,18 % | +0,24 % | −2,50 % |
| 2023 | 23. Nov. | +1,00 % | +0,47 % | −0,20 % | +4,42 % |
| 2022 | 24. Nov. | +1,53 % | +0,56 % | −1,54 % | −5,90 % |
| 2021 | 25. Nov. | −2,20 % | −2,05 % | +1,32 % | +4,36 % |
| 2020 | 26. Nov. | +2,27 % | +0,08 % | −0,46 % | +3,71 % |
| 2019 | 28. Nov. | +0,99 % | +0,01 % | −0,86 % | +2,86 % |
| 2018 | 22. Nov. | −3,79 % | −0,35 % | +1,55 % | −9,18 % |
| 2017 | 23. Nov. | +0,91 % | +0,13 % | −0,04 % | +0,98 % |
| 2016 | 24. Nov. | +1,44 % | +0,47 % | −0,53 % | +1,82 % |
| 2015 | 26. Nov. | +0,05 % | +0,05 % | −0,46 % | −1,75 % |
| 2014 | 27. Nov. | +0,20 % | +0,03 % | −0,68 % | −0,42 % |
| 2013 | 28. Nov. | +0,06 % | +0,17 % | −0,27 % | +2,36 % |
| 2012 | 22. Nov. | +3,62 % | +1,54 % | −0,20 % | +0,71 % |
| 2011 | 24. Nov. | −4,69 % | −2,47 % | +2,92 % | +0,85 % |
| 2010 | 25. Nov. | −0,86 % | +0,73 % | −0,14 % | +6,53 % |
| 2009 | 26. Nov. | +0,01 % | −1,28 % | +0,38 % | +1,78 % |
| 2008 | 27. Nov. | +12,03 % | +4,53 % | −8,93 % | +0,78 % |
| 2007 | 22. Nov. | −1,24 % | +0,07 % | −2,32 % | −0,86 % |
| 2006 | 23. Nov. | −0,02 % | −0,13 % | −1,36 % | +1,26 % |
| 2005 | 24. Nov. | +1,60 % | +0,56 % | −0,85 % | −0,10 % |
| 2004 | 25. Nov. | +1,05 % | +0,49 % | −0,34 % | +3,25 % |
| 2003 | 27. Nov. | +2,21 % | +0,41 % | +1,13 % | +5,08 % |
| 2002 | 28. Nov. | +0,62 % | +2,52 % | −0,19 % | −6,03 % |
| 2001 | 22. Nov. | +1,03 % | +0,67 % | +0,62 % | +0,76 % |
| 2000 | 23. Nov. | −1,90 % | −0,41 % | +0,54 % | +0,41 % |
| 1999 | 25. Nov. | −0,38 % | +0,85 % | −0,62 % | +5,78 % |
| 1998 | 26. Nov. | +2,47 % | +0,79 % | −2,41 % | +5,64 % |
| 1997 | 27. Nov. | −0,80 % | +0,48 % | +2,03 % | +1,57 % |
| 1996 | 28. Nov. | +1,11 % | +0,14 % | −0,06 % | −2,15 % |
| 1995 | 23. Nov. | −0,02 % | −0,04 % | +0,23 % | +1,74 % |
| 1994 | 24. Nov. | −1,99 % | +0,49 % | +0,41 % | +1,23 % |
| 1993 | 25. Nov. | +0,10 % | +0,44 % | −0,25 % | +1,01 % |
| 1992 | 26. Nov. | +0,82 % | +0,60 % | +0,28 % | +1,01 % |
| 1991 | 28. Nov. | −0,24 % | −0,72 % | +1,65 % | +11,16 % |
| 1990 | 22. Nov. | −0,64 % | −0,07 % | +0,45 % | +2,48 % |
| 1989 | 23. Nov. | +0,69 % | +1,29 % | +0,48 % | +2,14 % |
| 1988 | 24. Nov. | +0,29 % | +0,01 % | +0,53 % | +1,47 % |
| 1987 | 26. Nov. | −0,69 % | −2,46 % | −4,18 % | +7,29 % |
| 1986 | 27. Nov. | +1,37 % | +0,42 % | −0,07 % | −2,83 % |
| 1985 | 28. Nov. | +0,32 % | +0,75 % | −0,85 % | +4,51 % |
| 1984 | 22. Nov. | +1,72 % | +1,67 % | −0,82 % | +2,24 % |
| 1983 | 24. Nov. | +1,27 % | +0,20 % | −0,38 % | −0,88 % |
| 1982 | 25. Nov. | −1,56 % | +1,47 % | −0,50 % | +1,52 % |
| 1981 | 26. Nov. | +2,78 % | +1,28 % | +1,01 % | −3,01 % |
| 1980 | 27. Nov. | +1,01 % | +0,85 % | −2,36 % | −3,39 % |
| 1979 | 22. Nov. | +0,85 % | +0,95 % | +2,03 % | +1,68 % |
| 1978 | 23. Nov. | +1,45 % | +0,82 % | +0,21 % | +1,49 % |
| 1977 | 24. Nov. | +1,43 % | +0,62 % | −0,67 % | +0,28 % |
| 1976 | 25. Nov. | +1,21 % | +1,17 % | −0,69 % | +5,25 % |
| 1975 | 27. Nov. | +1,91 % | +0,58 % | −0,62 % | −1,15 % |
| 1974 | 28. Nov. | +1,55 % | +0,72 % | −2,66 % | −2,02 % |
| 1973 | 22. Nov. | −4,27 % | +0,79 % | −2,88 % | +1,66 % |
| 1972 | 23. Nov. | +1,54 % | +0,91 % | −0,47 % | +1,18 % |
| 1971 | 25. Nov. | +0,36 % | +1,97 % | +1,60 % | +8,62 % |
| 1970 | 26. Nov. | +2,64 % | +1,36 % | +1,48 % | +5,68 % |
| 1969³ | 27. Nov. | −0,54 % | +0,94 % | −0,63 % | −1,87 % |
| 1968² | 28. Nov. | +1,95 % | +1,03 % | −0,23 % | −4,16 % |
| 1967 | 23. Nov. | +1,16 % | +0,86 % | +0,29 % | +2,63 % |
| 1966 | 24. Nov. | −0,50 % | +1,48 % | −0,17 % | −0,15 % |
| 1965 | 25. Nov. | −0,23 % | +0,27 % | −0,25 % | +0,90 % |
| 1964 | 26. Nov. | −1,30 % | −0,66 % | −0,87 % | +0,39 % |
| 1963¹ | 28. Nov. | +5,20 % | +1,17 % | +0,59 % | +2,44 % |
| 1962 | 22. Nov. | +2,29 % | +1,80 % | −0,29 % | +1,35 % |
| 1961 | 23. Nov. | +0,31 % | +0,08 % | +0,01 % | +0,32 % |
| 1960 | 24. Nov. | +0,56 % | +0,74 % | −0,18 % | +4,63 % |
| 1959 | 26. Nov. | +1,28 % | +0,61 % | +1,01 % | +2,76 % |
| 1958 | 27. Nov. | −0,42 % | +2,86 % | +0,40 % | +5,20 % |
| 1957 | 28. Nov. | +2,08 % | +4,07 % | −0,86 % | −4,15 % |
| 1956 | 22. Nov. | −1,31 % | +0,56 % | −0,60 % | +3,53 % |
| 1955 | 24. Nov. | +0,31 % | +0,04 % | −0,66 % | −0,07 % |
| 1954 | 25. Nov. | +3,29 % | +1,53 % | −0,03 % | +5,08 % |
| 1953 | 26. Nov. | +0,90 % | +0,65 % | +0,41 % | +0,20 % |
| 1952 | 27. Nov. | +1,54 % | +1,18 % | +0,08 % | +3,55 % |
| 1951 | 22. Nov. | −1,84 % | −1,23 % | +0,13 % | +3,89 % |
| 1950 | 23. Nov. | +2,32 % | +2,21 % | −0,69 % | +4,72 % |
¹ 1963: Montag, der 25. November, war wegen der Beerdigung von Präsident Kennedy ein Börsenfeiertag, daher hatte die Thanksgiving-Woche nur drei Handelstage. ² 1968: Die NYSE blieb von Juni bis Dezember 1968 mittwochs geschlossen, um einen Rückstau in der Abwicklung abzubauen, öffnete aber am Mittwoch, 27. November, weil der Donnerstag ein Feiertag war. ³ 1969: CNBC hat keinen Kurs für Montag, den 1. Dezember 1969; der Schlusskurs dieses Tages (93,22) stammt nur von Yahoo Finance. Bis 1952 wurde an der NYSE außerdem an manchen Samstagen gehandelt; zählt man die Samstagssitzungen mit, ergäben sich für die Woche 1950 +1,80 % statt +2,32 % und für die Woche 1951 −1,93 % statt −1,84 % (die Werte für den folgenden Montag lägen bei −0,49 % und +0,58 %). In keinem Zeitfenster ändert sich dadurch das Vorzeichen.
Die Thanksgiving-Woche nach Jahrzehnten
| Jahrzehnt | Thanksgiving-Woche: Jahre im Plus | Durchschnitt | Mittwoch + Black Friday: Jahre im Plus | Durchschnitt | Folgender Montag: Jahre im Plus | Durchschnitt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1950er | 7 von 10 | +0,81 % | 9 von 10 | +1,25 % | 5 von 10 | −0,08 % |
| 1960er | 6 von 10 | +0,89 % | 9 von 10 | +0,77 % | 3 von 10 | −0,17 % |
| 1970er | 9 von 10 | +0,87 % | 10 von 10 | +0,99 % | 4 von 10 | −0,27 % |
| 1980er | 8 von 10 | +0,72 % | 9 von 10 | +0,55 % | 3 von 10 | −0,71 % |
| 1990er | 4 von 10 | +0,04 % | 7 von 10 | +0,30 % | 6 von 10 | +0,17 % |
| 2000er | 7 von 10 | +1,54 % | 7 von 10 | +0,74 % | 4 von 10 | −1,13 % |
| 2010er | 7 von 10 | −0,21 % | 8 von 10 | +0,03 % | 2 von 10 | +0,13 % |
| 2020–2025 | 5 von 6 | +1,23 % | 5 von 6 | +0,08 % | 2 von 6 | −0,19 % |
Das Paar Mittwoch + Black Friday stieg in jedem Jahr von 1965 bis 1986 – 22 Jahre in Folge – und brachte von 1950 bis 1999 im Schnitt +0,77 %. Seit 2000 ist seine Trefferquote auf 77 % (20 von 26) und sein Durchschnitt auf +0,32 % gesunken, während sich die ganze Woche behauptet hat: 19 von 26 Wochen seit 2000 endeten im Plus (73 %), im Schnitt mit +0,80 %. In den zehn Jahren von 2016 bis 2025 stiegen acht Thanksgiving-Wochen, darunter die letzten vier (2022–2025). Der Durchschnitt der 2000er-Jahre wird von einem einzigen Jahr, 2008, nach oben gezogen.
Die besten und schlechtesten Thanksgiving-Wochen
| Rang | Beste Wochen | Veränderung des S&P 500 | Schlechteste Wochen | Veränderung des S&P 500 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2008 | +12,03 % | 2011 | −4,69 % |
| 2 | 1963 | +5,20 % | 1973 | −4,27 % |
| 3 | 2025 | +3,73 % | 2018 | −3,79 % |
| 4 | 2012 | +3,62 % | 2021 | −2,20 % |
| 5 | 1954 | +3,29 % | 1994 | −1,99 % |
| 6 | 1981 | +2,78 % | 2000 | −1,90 % |
- 2008 (+12,03 %). Die Woche begann am Tag, nachdem die US-Regierung am 23. November 2008, mitten in der Finanzkrise, ein Rettungspaket für Citigroup angekündigt hatte. Auf den Gewinn folgte am 1. Dezember 2008 ein Montag mit −8,93 % – der Tag, an dem das National Bureau of Economic Research (NBER) bekannt gab, dass im Dezember 2007 eine Rezession begonnen hatte.
- 1963 (+5,20 %). Die Woche nach dem Attentat auf Präsident Kennedy am Freitag, 22. November; die Börse blieb am Montag wegen der Beerdigung geschlossen und legte am Dienstag, 26. November, um 3,98 % zu.
- 2011 (−4,69 %) und 1973 (−4,27 %). Beide Wochen fielen in breitere Rückgänge: Die Woche 1973 lag mitten im Bärenmarkt von 1973–74 (aufgeführt in jedem Bärenmarkt des S&P 500 seit 1929).
- 2018 (−3,79 %). Die Woche fiel in den Kursrückgang des vierten Quartals 2018; der Dezember 2018 verlor anschließend 9,18 %, der schlechteste Dezember in dieser Tabelle.
Große Wochen in beide Richtungen kamen meist in Phasen von Marktstress, wenn sich jeder Handelstag stärker als üblich bewegte. In 30 der 76 Jahre bewegte sich die Woche um weniger als 1 % in die eine oder andere Richtung.
Der Montag nach Thanksgiving („Cyber Monday“)
Der Handelstag nach dem Black Friday war der schwächste Teil der Feiertagsperiode. Von 1950 bis 2025 stieg er in 29 von 76 Jahren (38,2 %), brachte im Schnitt −0,29 % und hatte einen Median von −0,20 %. Seit 2000 stieg er nur in 8 von 26 Jahren (31 %). Seine größten Verluste gab es 2008 (−8,93 %), 1987 (−4,18 %), 1973 (−2,88 %), 1974 (−2,66 %) und 1998 (−2,41 %); seine größten Gewinne 2011 (+2,92 %) sowie 1979 und 1997 (jeweils +2,03 %).
Ein positiver Black Friday setzte sich nicht fort: Nach einem Black Friday im Plus stieg der folgende Montag in 37 % der Fälle, nach einem Black Friday im Minus in 41 %. Eine Erklärung, die für die Schwäche angeführt wird, lautet, dass an den Feiertagssitzungen wenig gehandelt wird und die Rückkehr zur vollen Beteiligung am Montag einen Teil der Bewegung wieder zunichtemachen kann. 2026 ist der Montag nach Thanksgiving, der 30. November, zugleich der letzte Handelstag im November.
Sagt die Thanksgiving-Woche den Dezember voraus?

| Nach der Feiertagswoche … | Jahre | Dezember im Plus | Durchschnitt Dezember | Vom Black Friday bis Jahresende: im Plus | Durchschnitt |
|---|---|---|---|---|---|
| Thanksgiving-Woche im Plus | 53 | 36 (68 %) | +1,09 % | 33 (62 %) | +0,99 % |
| Thanksgiving-Woche im Minus | 23 | 19 (83 %) | +2,16 % | 17 (74 %) | +2,50 % |
| Alle Jahre | 76 | 55 (72 %) | +1,41 % | 50 (66 %) | +1,45 % |
Der Dezember gehört zu den stärkeren Monaten des S&P 500 (siehe unsere Saisonalitätsstudie zum S&P 500), und die Feiertagswoche hat nicht verlässlich angezeigt, in welche Richtung er laufen würde. Wenn überhaupt, verlief der Zusammenhang umgekehrt: Nach den 23 Thanksgiving-Wochen im Minus stieg der Dezember 19-mal und brachte im Schnitt +2,16 %, gegenüber 36 von 53 und +1,09 % nach Wochen im Plus. Nach den 12 Jahren, in denen das Paar Mittwoch + Black Friday fiel, stieg der Dezember 11-mal. Bei so kleinen Stichproben verschiebt schon ein einzelnes Jahr die Durchschnitte – 1987, eine Thanksgiving-Woche im Minus mit anschließendem Dezembergewinn von 7,29 %, ist eines davon –, daher ist das umgekehrte Muster eher als „kein Signal“ zu lesen denn als Regel.
Das Ende des Dezembers hat ein eigenes Muster, das unsere Geschichte der Santa-Claus-Rally behandelt: die letzten fünf Handelstage des Jahres und die ersten zwei im Januar, ein Zeitfenster, das 2026 am 24. Dezember beginnt.
Warum die Feiertagswoche eher gestiegen ist
Eine allgemein anerkannte Erklärung gibt es nicht. Am häufigsten genannt werden:
- Geringe Umsätze und weniger Verkäufer. Viele institutionelle Händler sind am Mittwoch und Freitag nicht da, und schon mäßige Käufe können die Kurse in einem dünnen Markt bewegen.
- Feiertagsstimmung und Konsumschlagzeilen. Umsatzzahlen vom Black Friday und Cyber Monday beherrschen die Nachrichten, und Berichte über die Konsumausgaben drehen sich meist um Rekordsummen.
- Saisonale Mittelflüsse. Der Feiertag liegt am Beginn des Zeitraums von November bis Januar, der seit 1950 die höchste durchschnittliche Dreimonatsrendite des S&P 500 aufweist (+4,4 %, nach unserer Berechnung aus denselben Tagesdaten).
- Positionierung vor dem Dezember. Manche Anleger bauen vor dem Jahresende Positionen auf, wenn sich Portfolio-Umschichtungen und steuerliche Entscheidungen häufen.
Keine dieser Erklärungen erklärt die Schwäche des folgenden Montags oder den geringeren Vorsprung des Paares Mittwoch + Black Friday seit 2000. Ein Muster, das jedes Jahr veröffentlicht wird, lässt sich leicht vorwegnehmen, was es tendenziell schrumpfen lässt.
Wie man die Daten zur Thanksgiving-Woche nutzt
Die Feiertagswoche hatte historisch einen Vorsprung von rund einem halben Prozentpunkt gegenüber einem gewöhnlichen Zeitraum von vier Handelstagen, eine Fehlschlagquote von 30 % und einen schwächeren folgenden Montag. Das beschreibt das bisherige Verhalten des Index, kein Handelssignal. Sinnvoll lässt es sich als Einordnung nutzen: Eine ruhige, steigende Feiertagswoche entspricht der Geschichte, eine fallende gab es in 23 von 76 Jahren, und keine von beiden sagte viel über den Dezember aus.
Wenn Sie den Markt rund um den Feiertag verfolgen, kann die Live-Multi-Agenten-Analyse von SimianX für SPY, den ETF auf den S&P 500, laufen, und Market Pulse bewertet die Nachrichten, die den Index während der kurzen Sitzungen bewegen. Die Ergebnisse nach Kalenderjahren stehen in unserer Tabelle der S&P-500-Renditen pro Jahr, das Gegenstück für die Nasdaq in unserer Tabelle der Nasdaq-Renditen pro Jahr. Alle unsere Referenzseiten zur Marktgeschichte sind im Themenbereich Marktgeschichte gesammelt.
Häufig gestellte Fragen
Ist die Börse am Black Friday geöffnet?
Ja, mit vorzeitigem Handelsschluss. Am Black Friday, dem 27. November 2026, schließen NYSE und Nasdaq um 13:00 Uhr ET (13:15 Uhr für berechtigte Optionen), und die SIFMA empfiehlt für den Anleihemarkt einen Schluss um 14:00 Uhr ET. An Thanksgiving selbst, Donnerstag, dem 26. November, ist die Börse geschlossen.
Ist die Börse an Thanksgiving geöffnet?
Nein. Thanksgiving ist für NYSE und Nasdaq ein ganzer Börsenfeiertag. 2026 ist das Donnerstag, der 26. November; 2027 Donnerstag, der 25. November.
Steigt die Börse in der Thanksgiving-Woche?
Meistens, aber nicht immer. Von 1950 bis 2025 stieg der S&P 500 vom Freitag vor Thanksgiving bis zum Black Friday in 53 von 76 Jahren (69,7 %), mit einem durchschnittlichen Gewinn von 0,71 % und einem Median von 0,87 %. In 23 Jahren fiel er, zuletzt 2021.
Wie entwickelt sich die Börse am Black Friday?
Der S&P 500 stieg am Black Friday in 54 von 76 Jahren zwischen 1950 und 2025, im Durchschnitt um 0,28 %. Der beste Black Friday brachte +1,78 % im Jahr 1971, der schlechteste −2,27 % im Jahr 2021.
Was ist der Thanksgiving-Trade an der Börse?
Gemeint sind der Mittwoch vor und der Freitag nach Thanksgiving zusammen, eine Paarung, die der Stock Trader's Almanac verfolgt. Gemessen vom Schlusskurs am Dienstag bis zum Schlusskurs am Black Friday stieg der S&P 500 von 1950 bis 2025 in 64 von 76 Jahren (84,2 %), im Durchschnitt um +0,61 %.
Wie entwickelt sich die Börse am Montag nach Thanksgiving?
Schwächer als im Durchschnitt. Der S&P 500 stieg am Montag nach Thanksgiving nur in 29 von 76 Jahren (38,2 %), bei einer durchschnittlichen Veränderung von −0,29 %. Am schlechtesten war der 1. Dezember 2008 mit −8,93 %.
Bedeutet eine gute Thanksgiving-Woche einen guten Dezember?
Die Daten sprechen nicht dafür. Der Dezember stieg in 68 % der Jahre nach einer Thanksgiving-Woche im Plus und in 83 % nach einer im Minus, mit durchschnittlichen Gewinnen von 1,09 % und 2,16 %. Die Stichproben sind klein, daher ist keine der beiden Zahlen eine Prognose.
Wann schließt die Börse am Tag nach Thanksgiving?
Um 13:00 Uhr ET für Aktien an NYSE und Nasdaq. Der NYSE-Kalender nennt denselben vorzeitigen Handelsschluss für Freitag, 27. November 2026, Freitag, 26. November 2027, und Freitag, 24. November 2028.
Methodik und Quellen
- Kurse. Tägliche Schlusskurse des S&P 500 (Kursindex ohne Dividenden) von Yahoo Finance (^GSPC), abgeglichen mit der unabhängigen Indexhistorie von CNBC (.SPX). Jedes Datum der Zeitfenster stimmte in beiden Quellen überein, außer Montag, 1. Dezember 1969 (siehe Fußnote); ein weiterer Tagesschlusskurs, der 24. November 1958, weicht zwischen den Anbietern ab und betrifft keinen Wert der Zeitfenster.
- Zeitfenster. Thanksgiving-Woche = Schlusskurs am Freitag vor Thanksgiving bis Schlusskurs am Black Friday; Mittwoch + Black Friday = Schlusskurs am Dienstag bis Schlusskurs am Black Friday; folgender Montag = Schlusskurs am Black Friday bis Schlusskurs am folgenden Montag. Thanksgiving ist der vierte Donnerstag im November, wie seit 1942 per Bundesgesetz festgelegt.
- Dezember = letzter Schlusskurs im November bis letzter Schlusskurs im Dezember desselben Jahres. Vom Black Friday bis Jahresende = Schlusskurs am Black Friday bis letzter Schlusskurs im Dezember.
- Vergleichsbasis. Alle rollierenden Zeiträume von einem, zwei und vier Handelstagen, alle Montage und alle Freitage von Januar 1950 bis Dezember 2025.
- Kalender. Feiertage und vorzeitige Handelsschlüsse 2026–2028 aus den veröffentlichten Kalendern von NYSE und Nasdaq; Zeiten am Anleihemarkt aus den Empfehlungen der SIFMA.
- Daten zusammengestellt am 16. Oktober 2026. Diese Seite dient ausschließlich der Information und ist keine Anlageberatung.
Weiterführende Artikel
- Santa-Claus-Rally: Jedes Jahr seit 1950 und was danach kam
- Börsenfeiertage 2027: Alle Schließtage von NYSE und Nasdaq
- S&P 500 Saisonalität: Beste & schlechteste Monate 1950–2026
- S&P 500 Rendite pro Jahr: Jedes Jahr 1928–2026 als Tabelle
- Nasdaq Rendite pro Jahr: Jedes Jahr 1972–2026 als Tabelle
- Die 20 schlimmsten Tage des S&P 500 – und was danach kam
- Marktgeschichte: alle Referenzseiten von SimianX
Quellen
- NYSE — Feiertage und Handelszeiten
- Nasdaq — Feiertagsplan der Börse
- SIFMA — Empfehlungen zu Feiertagen und Handelszeiten
- Stock Trader's Almanac — saisonale Muster
- Yahoo Finance — S&P 500 (^GSPC), historische Daten
- CNBC — S&P-500-Index (.SPX)
- NBER — Datierung der US-Konjunkturzyklen
- Wikipedia — Black Friday (Einzelhandel, englisch)
- Wikipedia — Cyber Monday (englisch)



